Spitzenrendite mit der Förderrente

154 Euro für den Vertragsnehmer selbst und 185 Euro je Kind zahlt Vater Staat zur Zeit an Fördergeld, wenn man mit einem Vertrag nach dem Riestermodell privat und zusätzlich zur gesetzlichen Rente fürs Alter vorsorgt. Besonders Durchschnittsverdiener mit Kindern sollten sich die hohe jährliche Förderung nicht entgehen zu lassen. Beispiel: Ein Vater von drei Kindern, Arbeitnehmer mit einem Jahresbrutto (ohne Kindergeld) von 29.000 Euro, bekommt staatliche Zulagen von 709 Euro. Insgesamt müssen zur Zeit inklusive Fördermitteln vier Prozent des Einkommens in die Riester-Police eingezahlt werden, um sich den Anspruch auf die vollen Zulagen zu sichern - im Beispiel also 1160 Euro. Abzüglich der staatlichen Förderung muss der Beispielkunde deshalb tatsächlich nur 451 Euro Eigenbeitrag erbringen – dadurch ergibt sich eine hervorragende Rendite, besonders wegen der Extra-Förderung der Kinder. Im Beispiel verzinst sich der Eigenbeitrag allein durch die Zulagen mit mehr als 157 Prozent. Dazu kommen die Zinsen, die der Anbieter während der Laufzeit gutschreibt. Förderprodukte sind nicht nur für Durchschnittsverdiener interessant – Höherverdienende profitieren von einer satten Steuerrückerstattung. Schließt ein Single mit einem Jahresbrutto von 55.000 Euro einen Riester-Vertrag, zahlt er im laufenden Jahr 2.200 Euro ein. 1.269 Euro kann er davon als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Je nach persönlichem Steuersatz bringt ihm das einen Steuervorteil von um die 500 Euro. Vorsorgeförderung gibt es für alle versicherungspflichtig Beschäftigten - also für alle Arbeitnehmer, außerdem für Beamte. Ehegatten von Arbeitnehmern mit Förderrentenpolice können einen eigenen Vertrag schließen. Die Mehrzahl der angebotenen Riester-Produkte sind private Rentenversicherungen, die bei Erreichen des Rentenalters eine monatliche private Zusatzrente zahlen. Attraktiv sind aber auch Fonds- und Banksparpläne, die bei Erfüllen der Voraussetzungen ebenfalls staatlich gefördert werden.
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